Bio-Ernährung, Teil 1: Ist sie wirklich besser?

Bio-Ernährung, ist sie besser als konventionelle Nahrung?

Bio Ernährung liegt im Trend. Aber ist sie auch gesünder für uns?

Glaubt man den Zahlen, so sind Sport, Fitness und eine gesunde Ernährung ein echter moderner Trend. Und auch Bio-Ernährung erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Immer mehr Personen versuchen, gesünder und bewusster zu leben, ihren Körper zu fordern und auch immer mehr im Einklang mit der Natur zu leben. Als ein Nebeneffekt steigt der Konsum von Bio-Produkten insbesondere unter jungen Menschen stark an. 20% der deutschen Bevölkerung kaufen ausschließlich Bioprodukte und ebenso wie viele Gesundheitsgurus schwören die Verbände und Sportler darauf, dass Bio die bessere Wahl sei.

Die Frage ist: Stimmt das? Ist Bio besser? Und was heißt überhaupt “besser”? Fragt man die Menschen, die Bio kaufen, nach ihren Gründen, gibt es viele nachvollziehbare Gründe. Es wird angeführt, man wolle regionale Unternehmen unterstützen. Übrigens ein sehr sinnvolles Ziel, aus meiner Sicht. Bio-Lebensmittel seien gesünder, hört man auch. Sie sollen mehr Mikronährstoffe und weniger Pestizide enthalten und deswegen gesünder sein. Also mehr gutes Zeug und weniger Gift. Nachvollziehbar ist sie eindeutig, diese Denkweise. Sie sollen gesünder sein, weil sie nicht genverändert worden sind. Bio-Lebensmittel schmecken besser, hört man. Natürlicher sollen sie schmecken. Okay, wenn das so ist: Nachvollziehbar. Weitere Gründe sind im Tierschutz und weltweiten Naturschutz angesiedelt.

Als Wissenschaftler mit neutraler Prägung haben mich all diese Ideen interessiert, denn eines ist klar: Bio ist definitiv nicht günstiger. Das statistische Bundesamt sagt, 70% entspricht der durchschnittliche Aufschlag für Bio-Produkte gegenüber konventionellen Produkten. Nahrungsmittel und Getränke kommen auf 83% mehr und besonders hart schlagen Fleischprodukte mit satten 126% mehr zu buche. Bio-Befürworter sagen, dass Bio-Produkte den wahren Preis von Lebensmitteln darstellen würden. Ein Artikel in der Zeitschrift Ökologie und Landbau bezifferte diese Unterschiede genauer. Auf der Erzeugerebene kostet ein Liter Milch 28 Cent, ein Bio-Produkt fünf Cent mehr, also 33 Cent. Auf der Konsumentenebene steigt der Preis von 67 Cent pro Liter um 27 Cent auf 94 Cent. Beim Rindfleisch liegen wir bei 2,41€ pro Kilogramm auf der Erzeugerseite konventionell und zusätzlichen 67 Cent auf der Bioseite. Das macht 3,08€. Auf der Verbraucherseite schlägt das Rind mit 8,97€ und satten 12,98€ zu Buche. Das macht ganze 21,95€. Woher kommt dieser Preisunterschied? Die Zeitschrift nennt viele Gründe, etwa ineffiziente Transport und Verarbeitungswege. Ein Punkt bleibt jedoch klar: Es geht auch um Profit. Profit ist nichts Verwerfliches, solange niemandem damit geschadet wird. Doch die Frage bleibt: Ist Bio besser?An dieser Stelle können wir nur sagen: Es ist in jedem Fall teurer.

Ob Bio gesünder ist, ist vielleicht zuerst einmal die falsche Frage. Der Hauptgrund für Zivilisationskrankheiten sind nicht konventionell erzeugte Lebensmittel. Es sind die Mengen, die wir verspeisen und der chronische Mangel an ballaststoffreicher Ernährung. Vitaminmängel, wie sie oft diskutiert werden, gibt es kaum. Ja, Vitamin D und Vitamin K2, sowie Calcium, Magnesium, Zink und Eisen. Das sind Dinge, die durchaus mal zu wenig vorhanden sein können. Vitamin B12 bei Veganern ebenso. Aber warum sagt man, daß Biolebensmittel gesünder seien? Befürworter argumentieren mit höheren Anteilen an Mikronährstoffen, wie eben Vitaminen. Aber auch an sekundären Pflanzenstoffen, die besonders wichtig für unsere Ernährung seien. Die Frage, die sich in beiden Fällen stellt: Stimmt das?

Haben Bio-Lebensmittel mehr Nährstoffe?

Zumindest eine Studie scheint dies erstmals zu bestätigen. Eine Meta-Analyse der Universität Newcastle wertete 343 Studien aus und kam zu dem Ergebnis, Bio Produkte würden mehr Antioxidantien und Vitamine enthalten. Dieses Ergebnis wird jedoch im Licht der Ergebnisse anderer Meta-Analysen getrübt. So zeigten bisherige Meta-Analysen, die Bio-Lebensmittel mit konventioneller Herstellung verglichen, keinerlei Unterschiede. Die Studie der Universität Newcastle wurde aus Mitteln der Europäischen Union und dem Sheepdrove Trust bezahlt. Einer Organisation, die sich der Verbreitung von Bio-Anbau verschrieben hat. Einige andere Forscher, unter anderem vom King’s College in London, argumentieren, die Studie habe schlechte Studien mit aufgenommen und ihr Ergebnis damit massiv aufgehübscht. Eine Meta-Analyse der London School of Hygiene and Tropical Medicine sowie eine Meta-Analyse der Universität Stanford fanden keinerlei Nährstoffunterschiede zwischen konventioneller und Bionahrung. Alan Dangour, einer der Autoren der Londoner Analyse, kritisiert die Studie der Universität Newcastle massiv. Es sei erstaunlich, so Dangour, daß die Forscher einige Studien schlechter Qualität überhaupt in ihre Analyse haben einfließen lassen. Ein solches Vorgehen, so Dangour, schwächt die Qualität und das Vertrauen in die Ergebnisse der Studie massiv. Ein weiteres Problem ist jedoch, dass der erhöhte Gehalt an Antioxidantien und Polyphenolen, selbst wenn er bestätigt würde, vermutlich keinerlei Gesundheitseffekte mit sich bringen würde. Auch wenn Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe, insbesondere in alternativen Ernährungskreisen, als ultimative Heilsbringer gelten, sind sie in ihrer Wirkung kaum detailliert erforscht. Es gibt viele Annahmen, aber wenig Konkretes. Viel wichtiger ist es, überhaupt Gemüse zu sich zu nehmen, als sich darum Gedanken zu machen, ob ein erhöhter Anteil dieser Stoffe enthalten ist.

Schaut man sich alle verfügbaren Analysen an, so schwindet nicht nur der vermeintliche Vorteil der Inhaltsstoffe, sondern auch der damit überhaupt verbundene Nutzen. Ähnlich sieht es bei Fleisch und Milch aus. Eine Meta-Analyse fand zwar heraus, dass in Bio-Milch beispielsweise höhere Mengen an gesunden Omega-3-Fettsäuren enthalten sind, hierbei handelt es sich jedoch um eine eher überschaubare Menge an ALA. ALA ist eine Omega-3-Fettsäure, die nur sehr sparsam in EPA und DHA, die wirksamsten Omega-3-Fettsäuren, umgewandelt wird. Milch enthält laut Nutritiondata.com 75mg ALA pro 100g Milch. Selbst die doppelte Menge Omega-3 wäre somit ein Witz. Das Ganze wird noch lächerlicher, wenn man bedenkt, dass eine Studie aus Neuseeland gezeigt hat, dass der Gehalt an Fettsäuren nicht von der Biohaltung, sondern einer Unmenge an Faktoren wie Rasse, Alter, Futter und Standort der milchgebenden Kühen abhängt.

Und Fleisch? Vergleiche zeigen, dass Geflügelfleisch nahezu identisch ist, ob Bio oder konventionell gezogen. Ein minimaler Unterschied besteht Omega-3-Fettsäuren und Fettgehalt im allgemeinen betreffend. Biofleisch hat 5-13 % weniger Fett. Ähnlich sieht es auch für Rind aus. Es besteht ein Unterschied im Omega-3-Gehalt, aber dieser ist und bleibt ein Witz und praktisch unbedeutend. Eine Untersuchung der Stiftung Warentest nahm einen weiteren Faktor aufs Korn: Den Wassergehalt. Hier punktet das Biofleisch auch zum ersten Mal: Biofleisch verliert weniger Wasser und hat etwas mehr Trockenmasse, als Fleisch aus konventionellem Anbau. Zumindest ein Punkt geht an die Bio-Ernährung.

Bio: Eine Sache des Geschmacks?

Der Hedonist in mir möchte jedoch noch einen weiteren Punkt ansehen, den Geschmack. In der Recherche für diesen Artikel habe ich Freunde und Bekannte gefragt, welche Argumente sie für Biokäufe haben. Und der Geschmack war wichtig. So gab es Kontroversen: Jeder hatte ein bestimmtes Lebensmittel, bei dem er/sie sicher war: den Geschmack würde ich BLIND erkennen. Soweit so gut. Und auch diese Idee hatten Wissenschaftler schon: Blindverkostung. Studien, die sich mit der Verkostung von Lebensmitteln beschäftigen, zeigen, wie stark wir von einem Label beeinflussbar sind. Selbst Weinkenner, die als Experten und Sachverständige arbeiten, können Wein verschiedener Qualität ohne Label kaum unterscheiden. Tragen sie eine Augenbinde, sind nicht einmal Richter von Weinwettbewerben noch imstande die Qualität eines Weins zu beurteilen. Schlimmer noch, sie beurteilen den gleichen Wein oft mit unterschiedlichen Noten. Ein vermeintlich grossartiger Wein taucht im nächsten Test nur noch im unteren Drittel auf. Wenn der Geschmack von Bioprodukten anders ist, dann findet man das auch heraus. Eine Studie von Fillion und Kollegen verglich Orangensaft und Milch. Bio-Orangensaft schmeckte den Testern besser, Bio-Milch hingegen schlechter. Eine Studie von Zhao et al. verglich verschiedenste Gemüse wie Salat, Tomaten und Zucchini. In der Studie gab es keinen Unterschied zwischen den Gruppen. Konventionell gezüchtete Tomaten wurden sogar als besser schmeckend bewertet. In einem Forschungsprojekt von Prof. Mechthild Busch-Stockfisch der HAW Hamburg wurden verschiedene Breikostarten Kindern vorgestellt und die sensorische Bewertung geprüft. Und auch hier kein Unterschied zwischen Bio und konventioneller Herstellung.

Und wie sieht es mit Tierprodukten aus? In einem amüsanten Experiment des Magazins Serious Eats, untersuchte Kenji López-Alt mit einigen Teilnehmern in seinem Food Lab den Geschmack von Eiern. Dabei gab es nicht nur Bioeier, sondern er verglich Freilaufhühner, Bioeier, Omega-3-Eier und noch andere Sorten. Acht Personen machten die Jury aus. Dabei fiel bereits beim Kochen auf, dass die Eier mit hohem Omega-3-Anteil eine kräftigere Farbe hatten. Das Resultat: Ob ein Ei ein Biosiegel hatte, oder nicht, hatte keinen Einfluss auf die Bewertung. Die Menge an Omega-3-Fettsäuren allerdings schon. Die Omega-3-Eier hatten jedoch eine besonders starke Färbung. Ein weiterer Test wurde mit grün gefärbtem Ei durchgeführt. Die Stärke der Färbung wurde somit durch das schillernde Grün ad absurdum geführt.. Das Ergebnis: Sobald die Tester die Farbe des Eis nicht mehr unterscheiden konnten, wurden die Omega-3-Eier nicht mehr bevorzugt.

Je schillernder das Eigelb, desto besser die Bewertung. Unser Auge straft uns Lügen. 

Unsere Erwartung wird durch alle möglichen Sinneseindrücke manipuliert. Und das verändert das Ergebnis. Wir erwarten, imstande zu sein, Bio Produkte von Nicht-Bio zu unterscheiden. In der Realität zeigt sich, dass dies jedoch kaum möglich ist. Wir reden uns das ein. Da chemisch kein Unterschied besteht, gibt es auch keinen veränderten Geschmack. Deswegen assoziieren wir Bio mit dem besseren Geschmack über das Siegel, ausgehend von der Idee, dass es besser schmecken muss. Weil es “natürlicher” ist. Sämtliche Blindexperimente zeigen uns aber: Dem ist nicht so. Dort, wo sich Verarbeitungsschritte unterscheiden, geht das Ganze noch ein Stück weiter: Viele Menschen gehen davon aus, dass sie naturbelassene Biomilch bevorzugen würden. Eine Blindstudie der Universität Missouri zeigte, dass Konsumenten außerstande sind, Biomilch, Milch von Weiderindern und Milch von konventionell gefütterten Kühen zu unterscheiden. Nicht nur das, sie werteten durch die Bank weg die Biomilch als unangenehmer in Geschmack, Bekömmlichkeit und Gefühl im Mund. Wenn wir unsere Augen verbinden und nicht wissen, was wir dort zu uns nehmen, dann zeigt uns diese Isolation der Sinne unseren wahren Geschmack. Doch dieser Einfluss ist noch bedeutsamer, als er jetzt erscheinen mag. Denn wir sind nicht nur außerstande, einen Unterschied zu erkennen. Wir erfinden sogar eine, wenn absolut keiner da ist. Eine Studie von Boyka Bratanova und Kollegen, veröffentlicht im Journal Appetite, ließ Probanden Nahrungsmittel testen und bewerten. Dabei waren alle Nahrungsmittel gleich, es wurden jedoch Label erfunden, die die Herkunft des Nahrungsmittel kennzeichneten. Von fairem Handel, kontrolliert ökologischem Anbau bis zu regionalem Anbau war alles dabei. Das Ergebnis: Je moralisch korrekter die Labels das Essen aussehen ließen, desto besser im Geschmack und Wohlbekommen bewerteten die Tester das Essen.

Das erste Fazit lautet: Biolebensmittel keiner Sorte haben es bisher geschafft, besser zu sein. Organisationen die Bio-Ernährung befürworten, finanzieren Studien, deren Ergebnis im Kontrast zu unabhängigen Analysen anderer Hersteller stehen. Welche wiederum die Qualität dieser Studien in Verbindung mit der Herkunft der Mittel kritisieren. Also genau das, was man eigentlich aus der Bio-Ecke hört. Dazu kommt, dass wir Menschen außerstande sind, einen Unterschied bei Bio-Lebensmitteln festzustellen. Wir reden ihn uns aber ein, wenn wir ein Siegel sehen. Bio ist besser, weil es Bio ist. Ein voller Marketingerfolg. Die ersten beiden Punkte sind damit komplett widerlegt, Bio ist nicht gesünder und es schmeckt auch nicht besser. Dafür ist es deutlich teurer.

Kritiker werden jetzt schreien: “Moment! Man isst Bio doch, weil da eben etwas NICHT drin ist!” Und “Bio ist besser für unsere Erde, scheiß auf besser, wir machen wenigstens die Umwelt nicht kaputt!” Diese Argumente sind erstmal valide genug, dass ich sie in meinem nächsten Artikel betrachte. Bisher ist klar: Bio-Ernährung ist nicht gesünder, was die Nährstoffe angeht. Aber ist es weniger giftig? Und ist es besser für unseren Planeten und die Umwelt?

Quellen

Bara?ski, M., ?rednicka-Tober, D., Volakakis, N., Seal, C., Sanderson, R., Stewart, G. B., … & Gromadzka-Ostrowska, J. (2014). Higher antioxidant and lower cadmium concentrations and lower incidence of pesticide residues in organically grown crops: a systematic literature review and meta-analyses.British Journal of Nutrition, 112(05), 794-811.

Bratanova, B., Vauclair, C. M., Kervyn, N., Schumann, S., Wood, R., & Klein, O. (2015). Savouring morality. Moral satisfaction renders food of ethical origin subjectively tastier. Appetite, 91, 137-149.

Dangour, A. D., Dodhia, S. K., Hayter, A., Allen, E., Lock, K., & Uauy, R. (2009). Nutritional quality of organic foods: a systematic review. The American journal of clinical nutrition, 90(3), 680-685.

Fillion, L., & Arazi, S. (2002). Does organic food taste better? A claim substantiation approach. Nutrition & Food Science, 32(4), 153-157.

Hodgson, R. T. (2008). An examination of judge reliability at a major US wine competition. Journal of Wine Economics, 3(02), 105-113.

Smith-Spangler C, Brandeau ML, Hunter GE et al. (2012) Are organic foods safer or healthier than conventional alternatives? A systematic review.  Annals of Internal Medicine, 157, 348-366

B.H. Schwendel, T.J. Wester, P.C.H. Morel, M.H. Tavendale, C. Deadman, N.M. Shadbolt, D.E. Otter. Invited review: Organic and conventionally produced milk—An evaluation of factors influencing milk composition. Journal of Dairy Science, 2015; 98 (2): 721 DOI: 10.3168/jds.2014-8389

Palupi, E., Jayanegara, A., Ploeger, A., & Kahl, J. (2012). Comparison of nutritional quality between conventional and organic dairy products: a meta?analysis. Journal of the Science of Food and Agriculture, 92(14), 2774-2781.

Zhao, X., Chambers, E., Matta, Z., Loughin, T. M., & Carey, E. E. (2007). Consumer sensory analysis of organically and conventionally grown vegetables. Journal of Food Science, 72(2), S87-S91.

http://www.sciencemediacentre.org/expert-reaction-to-study-comparing-the-nutritional-content-of-organic-and-conventional-foods/

http://opencharities.org/charities/328369

http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Ernaehrung/Oekobarometer_2013.pdf?__blob=publicationFile

https://www.test.de/fleisch-bio-versus-konventionell-schweine-wuerden-bio-kaufen-1133633-2133633/

http://www.chicken.ca/assets/Health/Nutrient-Analysis-Report-Chicken-Farmers-of-Canada-ENG.pdf

http://foodscience.missouri.edu/news/organic-milk.php

http://orgprints.org/15799/1/15799-03OE208-haw-gieland-2007-lebensmittelakzeptanz.pdf

http://www.seriouseats.com/2010/08/what-are-the-best-eggs-cage-free-organic-omega-3s-grocery-store-brand-the-food-lab.html

15 Kommentare
    • Frank
      Frank sagte:

      Nein, im Endeffekt alle. Das Thema verschiedene Siegel kommt auch noch, aber auch die besonders strengen Vorschriften wie Knospe oder Demeter sind im Endeffekt genauso bescheuert. Es gibt einige Unterschiede in der Tierhaltung, aber auch da ist es nicht unbedingt das Siegel, was den Unterschied macht.

      Antworten
  1. Felix
    Felix sagte:

    Ich bin sehr auf den zweiten Teil des Artikels gespannt. Dass Bio nicht unbedingt mehr Mikronährstoffe als konventionell erzeugte Produkte enthält, habe ich hier und da schon gehört. Einen Vergleich des „Schadstoffgehalts“ habe ich so allerdings noch nie gelesen.
    Schöner rationaloer Artikel, weiter so!

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  2. Daniel
    Daniel sagte:

    Blöde Frage, aber ist es dann nicht immer noch besser für uns, wenn wir Bio-Lebensmittel essen, selbst wenn das „gut dabei fühlen“ oder „besser schmecken der Lebensmittel“ ein reiner Placebo Effekt ist? Warum uns etwas besser schmeckt oder wir uns dadurch besser fühlen, kann ja fast schon nebensächlich sein, so lange wir es nur fest genug glauben.

    Erinnert mich an einen Artikel von Greg Nuckols, in dem er erwähnte, dass nach der Einnahme angeblichen Steroiden sogar größeres Muskelwachstum in Probanden festgestellt wurde, obwohl es sich um Placebos handelte.

    So oder so, klasse Artikel.

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  3. Andre
    Andre sagte:

    Hallo Frank (ich sag einfach mal „du“),

    mit so einer Überschrift erntet man reichlich Aufmerksamkeit, allerdings vermissen ich in diesem Artikel doch ein gewisses Maß an ganzheitlicher Betrachtung (obgleich man das erst mit dem zweiten Teil wirklich abschließend beurteilen kann). Nahrung ist nicht nur die Summe der chemischen Bestandteile sondern eben weit mehr.

    Nach meinem dafürhalten ist es heute wichtiger denn je, bei den Menschen wieder ein Bewusstsein für die Nahrungsmittel zu aktivieren und da ist es sehr löblich das viele versuchen mit ihren bescheiden Mitteln auf die Qualität der Lebensmittel und deren Erzeugung zu achten. Das eine wachsende Anzahl Menschen versucht, sich nachhaltig (für sich selbst und Ihre Umwelt) zu ernähren ist eine sehr positive Entwicklung. Wenngleich das sicher aktuell noch nicht optimal funktioniert und es Verwendungsbedarf gibt.

    Jeder der einmal, fernab von Siegeln, Studien und Statistiken einen Biohof besucht hat weiß, dass es durchaus einen Unterschied macht welche Milch, welches Fleisch, welches Gemüse ich kaufe. Vielleicht nicht von der chemischen Zusammensetzung her und vielleicht auch nicht von einem subjektiven Geschmackserlebnis her doch sehr wohl aber von der Art und Weise wie diese Lebensmittel entstehen. Und genau darum geht es eben auch!

    Ich würde das im übrigen jeden mal empfehlen. So ein Besuch kann sehr aufschlussreich sein.

    Dein Fazit finde ich erstens nicht richtig und zweitens unvollständig. Folgende Fragen stellen sich mir dazu?

    Warum sind Studien die von Herstellern der konventionellen Lebensmittel unabhängig und die Studien von „Befürwortern“ nicht? Ist das nur ein Formulierungsfehler oder unterstellst du diesen Studien eine fehlende Unabhängigkeit?

    Was bedeutet „besser“? Ist das Fehlen von zusätzlichen, Ernährungsphysiologisch wertvollen Bestandteilen der alleinige Gradmesser?

    Abschließend bleibt zu erwähnen:

    Man könnte jetzt sicher noch über weitere Aspekte wie angemessene Entlohnung der Erzeuger, Düngemittel, Pestizide, Medikamente, Monokulturen, Gentechnik, zusätzliche zugesetzte Aromen sowie Vitamine und Mineralien diskutieren aber das würde nicht nur den Rahmen sprengen sondern auch den Inhalt des zweitem, bisher noch nicht veröffentlichten Teil deines Artikels vorwegnehmen.

    Antworten
    • Frank
      Frank sagte:

      Hi Andre, danke für deinen Kommentar.

      Ich selbst bin jetzt knapp 3-4 Jahre dabei, mir über diese Dinge den Kopf zu zerbrechen. Defacto hat sich für mich rauskristallisiert das das Thema „Bio“ einfach ein dummes Siegel ist, das den Fortschritt komplett stört. Es gibt Regionen, in denen wir mit Permakulturen mehr erreichen als mit konventionellem Farmland und es gibt Regionen, da werden wir mit dem Anbau von genveränderten Pflanzen mit chemischer Unterstützung in einer „no-till“ Landwirtschafts, also Landwirtschaft ohne ständiges Pflügen, am meisten Erreichen. Das Bio Siegel, wenn es um Nachhaltigkeit geht, steht uns da komplett im Weg. Zum einen die sinnfreie Ablehnung genveränderter Mechanismen und auf der anderen Seite die Idee, dass eben eine Ideologie an sich besser ist als eine rational geführte Landwirtschaft, ist nicht förderlich für mich.

      Wo wir beide uns unterscheiden, ist die Annahme, dass Qualität mehr als nur „Die Summe der Stoffe“ ist. Genau das IST die Qualität der meisten Produkte aber.

      „Ich würde das im übrigen jeden mal empfehlen. So ein Besuch kann sehr aufschlussreich sein.“
      Ich kann von mir behaupten, doch eine Menge Höfe gesehen zu haben, in vielen Ländern, Bio, nicht-bio usw. Aus dieser Sicht ist es für mich insofern interessant, dass Biohöfe genauso wie konventionelle Höfe in Hygiene und Umgang mit Tieren variieren. Die bestgeführten Höfe die ich kenne, sind Bio und konventionell gleichermaßen gewesen und aus dieser Sicht sage ich: Es geht nicht um ein doofes Siegel, sondern qualitative Landwirtschaft und Zucht. Und das ist unabhängig von ausgedachten Siegeln.

      Zu deinen Fragen: Studien der Hersteller sind ebensowenig unabhängig wie Studien, die von Bio-Organisationen gemacht wurden. Dennoch ist dies kein Gradmesser. Die Studie, die ich angeführt habe vom Sheepdove Trust, hätte trotz der Finanzierung durch eine Interessensorganisation gut sein können. Es zeigt sich jedoch, dass sie qualitativ minderwertig war und das vermutlich, um dem Auftraggeber zu gefallen. Die Idee, dass dies nur auf Seiten der konventionellen Betriebe so wäre, ist ein schlechter Witz. Es wird schon lange von „Big Organic“ gesprochen, einem milliardenschweren Industriegebilde, das alles tut, sein Image zu wahren.

      Dennoch haben Studien Qualitätskriterien. Wir können vergleichen und anhand dieser Daten und Auswahlkriterien und indem wir „Sponsorship“ einbeziehen mit den Ergebnissen abgleichen, am Ende auch Verzerrungen erkennen und dementsprechend behandeln und kritisieren.

      Was bedeutet besser? Das ist eine der Fragen des Artikels, die sich eben schwer klären lassen, darum geht es auch. Es geht um „Besser“ auf allen Ebenen. Die erste Ebene ist nun Qualität des Essens. Die zweite Ebene wird Pestizidbelastung sein. Da mein Artikel dazu bereits im Draft Zustand ist, kann ich da am Ende aufdecken, dass es eine rein subjektive Bewertung ist, da es niemals, nichtmal in allen Skandalen um Pestizide, eine echte Gefährdung gab. Die Argumentation, Bio seie „pestizidfreier“ ist am Ende eine Argumentation, die nur mit den Gefühlen spielt aber keinerlei realen Nutzen erzeugt. Auch hier ist eben die Frage: Was heisst besser? Ist es besser, wenn ich weniger Pestizide nachweisen kann? Oder muss das Essen erst schädlich sein? Und wenn zwei Nahrungsmittel nahrungstechnisch gleich sind, eines etwas mehr Belastung hat aber beide Werte haben, die niemals einen Effekt haben können (!), welches wäre dann besser? Das ist eine der Grätchenfragen, bei denen Big Organic mit der Angst vor Chemie spielt. Chemophobia eben.

      Wenn wir uns die Umwelt ansehen, dann kommt es auf viele Dinge an: Was bewerten wir? Biodiversität? Bodenerosion? Tierbehandlung? „Natürlichkeit?“ Das wird noch ein dritter Artikel werden. Denn gerade hier besteht soviel Unwissen, dass Aufklärung bitter nötig ist. Ich habe in den letzten Jahren, nachdem ich ein strikter Gentechnik Gegner war, meine Meinung um 180° gewendet, bin inzwischen ein vollständiger Befürworter von Gentechnologien und ebenso vieler anderer Praktiken. Die bittere Pille, die viele Menschen schlucken müssen ist, dass der konventionelle No-Tll Landbau wohl derjenige ist, der in UNSEREN Graden am besten für den Boden ist. In der Sahara jedoch wohl nicht, dort sind Permakulturen die bessere Idee.

      Antworten
  4. Fabian
    Fabian sagte:

    Hallo Frank,

    super spannendes Thema. Danke für diesen ersten Artikel. Ich bin gespannt auf die weiteren Teile, die aus meiner Sicht noch interessanter sind, da viele Menschen vor allem aus Tierwohl- und Umweltschutzgründen zu Bio-Produkten greifen.
    Darf ich fragen, wie deine persönlichen Ernährungsprinzipien aussehen? Ernährst du dich vollwertig (bzw. als Omnivore 😉 ) und komplett von Produkten aus konventioneller Landwirtschaft oder greifst du zu speziellen (z.B. regional, saisonal, vegetarisch/vegan, Bio…) Produkten?

    Viele Grüße
    Fabian

    Antworten
  5. Nicolai
    Nicolai sagte:

    Interessanter Artikel. Ich würde es schön finden, wenn du bei den kommenden Artikeln zu dem Thema noch etwas mehr auf die Tierhaltung, den Tierschutz, den Nutzen von artgerechter Fütterung und auch die Belastung der Umwelt eingehen würdest.

    Dass die Biosiegel ein riesiges Geschäft sind und Produkte unverhältnismäßig teurer machen, ist klar. Trotzdem fällt mir keine andere Lösung ein, gerade bei Tierprodukten das „kleinere Übel“ aus Sicht der Tierhaltung und Fütterung einfach und schnell zu erkennen, mal davon abgesehen, dass man alles nur noch direkt bei einem guten Erzeuger kauft.

    Ich weiß ja nicht wie du zu artgerechter(er) Tierhaltung, Tierschutz und Wohlergehen der Tiere stehst, mir ist das Thema jedenfalls in der rein chemischen Betrachtung der Lebensmittel viel zu kurz gekommen und für Leute die sich damit nicht wirklich auseinandersetzen kann sich dann leicht das Fazit bilden „Fleisch aus konventioneller Massentierhaltung kaufen ist nicht nur in Ordnung sondern sogar besser!“

    Antworten
    • Frank
      Frank sagte:

      Ja, das wird auch noch kommen. Für mich sind das in jedem Fall komplett andere Betrachtungsweisen, die eben nicht zueinander gehören. Ich bin beispielsweise nicht unbedingt der Überzeugung, das in vielen Ländern Freilaufhaltung besser ist als andere, es wurde teilweise mehr Kontamination UND mehr Stress bei Freilauf gemessen bei einigen Hühnern. Käfighaltung hingegen ist absolut untragbar, aber auch verboten. Vergleiche ich aber die hiesigen Gesetze zur Freilaufhaltung, die ausreichende Flächen vorschreiben, dann sehe ich null Sinn in bspw. Bio-Haltung. Freilauf ja, Bio: Null.

      Und das zieht sich durch. Teilweise reden wir von vermeintlichen Vorteilen, wo die Bio-Haltung eben kaum besser abschneidet. Während wir da diese romantische „wir haben Platz, alles Toll, Wiese und so“ Vorstellung haben, gibt es ausreichend Bio Unternehmen die auch nur das Nötigste erreichen und manchmal gehts wirklich nur darum, was das Tier isst. Und da sage ich dann: Ja das ist mir allerdings zu blöd.

      Antworten
  6. Geronimo
    Geronimo sagte:

    Ja Bio ist Geldmache und dies ist eine Frechheit..ABER..die beiden Themen Umwelt und Gifte, sind für mich die Grundlegenden Argumente pro Bio..daher..pardon..gut geschrieben..Kompliment, aber eigentlich sinnfrei weil eben diese beiden Punkte einfach außen vor gelassen wurden. Denn wenn ich in 4 Jahren Krebs habe oder unsere Umwelt noch mehr zerstört wurde, ist mir egal ob der Blumenkohl heute besser geschmeckt hat oder nicht..

    Antworten
  7. Tom S.
    Tom S. sagte:

    erschreckend wie wenig manche Menschen wissen. lol.. mir kommt das ein bischen vor wie die Matrix. Viele der angeführten Argumente sind faktisch nicht richtig oder zu eindimensional beleuchtet. bin froh, dass ich mich nicht so ernähren muss. Mag sein, dass das Gro der Menschen die sensorische Leistungsfähigkeit eingebüsst hat Lebenmittel zu klassifizieren. Viele Tiere lassen sich da nicht blenden. Meine Katze bspw. frisst kein Dosenfutter und ist der beste Indikator wenn ich eine Rückbestätigung in punto Inhaltsstoffe brauche. ich kenne Hennen die mit konventionell gezogenen Apfeln fussball spielen statt zu fressen. konventiinelle Apfelbäume werden über 20x pro Jahr mit versch. Mitteln gespritzt. Glyphosat ist da nur die Spitze des Eisbergs. Zu glauben, dass das keinen Einfluss auf uns Menschen hat gleicht für mich der Fähigkeit nicht bis 3 zählen zu können. p.s. die orange Dotterfarbe bei Eiern kommt übrigens von Karotin dass an die Hennen verfüttert wird und dient nur uns zu täschen. wenigstens schadet es in dem Fall nicht.. ich kann nur jedem raten sich mit #demeter #bioland auseinanderzusetzen.

    Antworten
    • Frank
      Frank sagte:

      „Viele der angeführten Argumente sind faktisch nicht richtig oder zu eindimensional beleuchtet“

      Ich bin gerne bereit, darüber zu diskutieren, dann musst du aber auch entsprechend Belege bringen, wo und warum das so ist. Ich beschäftige mich seit Ewigkeiten mit dem Thema, es ist daher hochinteressant.

      „Mag sein, dass das Gro der Menschen die sensorische Leistungsfähigkeit eingebüsst hat Lebenmittel zu klassifizieren. “

      Es besteht kein sensorischer Unterschied zwischen Bio und Nicht-Bio. Das ist das Ergebnis der meisten Studien. Sensorisch müsste auch heißen es geht entweder um Geschmack oder Beschaffenheit. Ich kenne genügend Wildpflanzen, um sagen zu können, dass heutige Züchtungen oftmals deutlich intensiver sind im Geschmack als Wildpflanzen. Ist insofern sinnvoll, weil sie genau dafür teils gezüchtet worden sind. Hingegen haben Pflanzen, die auf Größe gezüchtet worden sind, oftmals Einbußen. Beispiele finden sich bei großen Fleischtomaten. Aber auch hier: Zwischen Bio und Nicht-Bio: Kein Unterschied.

      „Meine Katze bspw. frisst kein Dosenfutter und ist der beste Indikator wenn ich eine Rückbestätigung in punto Inhaltsstoffe brauche. ich kenne Hennen die mit konventionell gezogenen Apfeln fussball spielen statt zu fressen. “

      Das sind keinerlei Hinweise für irgendwas. Entscheidend wäre eine Blindstudie. Solche Blindstudien wurden auch als Citizen Experiment beim Thema GMO vs. non GMO durchgeführt: https://www.biofortified.org/experiment/

      “ konventiinelle Apfelbäume werden über 20x pro Jahr mit versch. Mitteln gespritzt. Glyphosat ist da nur die Spitze des Eisbergs. “

      Apfelbäume werden mit vielem behandelt, aber nicht mit Glyphosat. Es gibt keine glyphosatresistenten Apfelbäume und es dauert viel zu lange, einen Apfelbaum hochzuzüchten, als das man eine Apfelplantage mit Glyphosat behandeln könnte. Keine Ahnung, wie du das zusammen bringst. Welche Residues auf Äpfeln hingegen gefunden wurden, kann man wunderbar hier nachlesen: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.2903/j.efsa.2017.4791/pdf
      Dort wird netterweise auch quantifiziert.

      „Zu glauben, dass das keinen Einfluss auf uns Menschen hat gleicht für mich der Fähigkeit nicht bis 3 zählen zu können. “

      Dafür gibt es die Toxikologie und du kommentierst dafür eh den falschen Artikel. Aber ja, ich behaupte, das insofern wir Rückstände unter den ADIs haben, diese keinerlei Effekte auf Menschen generell haben. Das ist der Sinn der Toxikologie. Aus dem Wasser nehmen wir permanent Mineralien auf, die ab einem bestimmten Level tödlich wären. Uran, beispielsweise. Sie bringen uns aber nicht um.

      “ p.s. die orange Dotterfarbe bei Eiern kommt übrigens von Karotin dass an die Hennen verfüttert wird und dient nur uns zu täschen. wenigstens schadet es in dem Fall nicht.. ich kann nur jedem raten sich mit #demeter #bioland auseinanderzusetzen.“

      Demeter ist eine sehr spezielle, ultra teure Bio-Variante. Mit sehr speziellen anthroposophisch esoterischen Ansichten. Bioland ist ein vernünftigerer Laden und immerhin auch aggressiver als die EU Bio-Verordnung. Trotzdem ist der Nutzen größtenteils bei Null. Die Ertragsmengen sind soviel niedriger, dass sie uns am Ende eine weitere Agrarfläche der Größe der Bundesrepublik bräuchten, bei jetzigem Konsum. Aber klar, weiter so.

      Bio ist am Ende nicht die Lösung, eine Permakultur orientierte, moderne Landwirtschaft ist es.

      Antworten
  8. Steffie
    Steffie sagte:

    Vielen Dank für die interessanten Anregungen und der kritischen Betrachtung zum Thema Bio.

    Seit einiger Zeit verwende ich vermehrt Urgetreide in Bio-Qualität – dies ist aber nicht expliziet gewünscht, sondern eher dem Umstand geschuldet, dass es Urgetreide fast ausschließlich in Bio-Qualität gibt.. Besonders Mehl aus Emmer vertragen ich und meine Kinder deutlich besser, als herkömmliches / modernes Getreide. Das mag vor allem an der ursprünglichen und unveränderten Form des Getreides liegen.
    https://www.getreide-info.de/emmer
    Was ich sagen will: wir sollten den kritischen Umgang mit Lebensmittel beibehalten. Auch scheinbare Fakten dürfen hinterfragt werden. Letztendlich ist häufig das Bauchgefühl entscheidend 😉
    LG
    Steffie

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